Bis jetzt nutzen deutlicher weniger wahlberechtigte Bürger*innen im Stadtgebiet die Möglichkeit der Briefwahl als wie bei der Bundestagswahl gut einem halben Jahr. Dies teilt das Presseamt der Stadt in einer Pressenotiz mit. Dieser zufolge haben bis zum Freitag vergangener Woche, 22. April, über 10.000 wahlberechtigte Dortmunder*innen mehr als zur NRW-Landtagswahl von vor vier Jahren einen Briefwahlantrag gestellt gehabt; dies sind aber der Pressemeldung zufolge deutlich weniger als wie bei der Bundestagswahl im Vorjahr.

Briefwahl aufgrund von Fristveränderungen früher möglich

Wie das Presseamt ausführt, ist der Start der Briefwahl von gesetzlichen Fristen abhängig. Deren Veränderungen machen die Nutzung der Briefwahl zu einem früheren Zeitpunkt möglich als wie bei vorangegangenen Urnengängen. Eine direkte Vergleichbarkeit mit der 2017-er Wahl ist der Pressemitteilung zufolge nicht gegeben. Sinnvoller ist laut der Pressenotiz der Vergleich mit der Bundestagswahl, bei der allerdings die Zahl der Briefwahl-Nutzer*innen infolge der Corana-Pandemie erheblich gesteigert worden ist.

Bis jetzt rund 50.000 Briefwahlanträge weniger als bei der Bundestagswahl

Bis Freitag vergangener Woche sind in Dortmund 81.229 Briefwahlunterlagen beantragt worden. Bei der Bundestagswahl im Herbst vorigen Jahres haben im Vergleichszeitraum der städtischen Wahlbehörde bereits 123.446 Briefwahlanträge vorgelegen gehabt.

Briefwahlunterlagen auf verschiedenen Wegen zu beantragen

Die Briefwahlunterlagen für die NRW-Wahl am 15. Mai können bei der Stadtverwaltung auf verschiedenen Wegen beantragt werden. Die meisten wahlberechtigten Bürger*innen nutzen der Pressemitteilung zufolge den Briefwahlantrag-online. Insgesamt sind laut Wahlamt bis zum Freitag voriger Woche (22. April) 60.054 Briefwahlanträge online über das Netz gestellt worden. Der Anteil der Online-Briefwahlantragsteller*innen beläuft sich laut Stadt prozentual auf 73,94 Prozent; gegenüber der Bundestagswahl im Herbst vorigen Jahres hat dieser damit eine deutliche Steigerung erfahren, denn seinerzeit hat der Anteil lediglich bei 66 Prozent gelegen.

Schriftlich oder per E-Mail sind der Pressemeldung nach bisher von 20.078 wahlberechtigten Bürger*innen der Antrag für die Briefwahlunterlagen gestellt worden. 1.094 haben sich demzufolge direkt an das Kommunale Wahlbüro gewandt.