Mehr als 150 Projekte für lebenswerte Bezirke wurden im vergangenen Jahr vom Stadtbezirks-Marketing Dortmund unterstützt. Durch die Pandemie waren besonders kreative Ideen gefragt.

Aus Sicht des Marketings war das vergangene Jahr kein einfaches. Denn noch viele Monate standen im Zeichen der Corona-Pandemie. Trotz aller Schwierigkeiten konnten 2021 152 Projekte für die Bezirke durch das Stadtbezirks-Marketing gefördert werden, wie nun aus der Bilanz der Dortmunder Wirtschaftsförderung hervorgeht. Insgesamt wurden dafür 360.500 Euro bereitgestellt und vom Verein Stadtbezirks-Marketing Dortmund ausgeschüttet. “Ich freue mich ganz besonders, dass durch das Handeln der vielen Engagierten zahlreiche, sehr vielfältige Aktivitäten stattfanden. Die Aktivitäten verbinden Menschen, schaffen eine Identifikation mit dem eigenen Stadtbezirk, die dazu führt, dass sich die im Quartier lebenden Menschen gerne aktiv einbringen und engagieren. Dies war während der Corona-Pandemie noch einmal von besonderer Bedeutung”, sagt Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Wie das Geld pandemiebedingt eingesetzt wurde

Mit den Geldern sollen die Menschen in den verschiedenen Quartieren unterstützt werden, die die Bezirke lebenswert gestalten wollen. Während der Pandemie und der besonderen Umstände mussten die Akteure kurzerhand umdenken, denn Treffen und gemeinschaftliche Aktionen in Präsenz waren so gut wie nicht möglich. Dennoch wurde viel in das Miteinander investiert. Denn etliche Vorhaben wurde ins Digitale verlegt oder fanden im kleinen Kreis statt. So gab es beispielsweise eine digitale Vorlesereihe mit prominenten Vorlesenden. Ein bisschen Normalität brachte eine Zaubervorstellung in verschiedenen Kindergärten zurück. Auch Lichter in verschiedener Form standen im vergangenen Jahr im Fokus. So zum Beispiel die Anstrahlung der Kirche St. Magdalena in Lütgendortmund oder die Beleuchtung des Doppelbockes auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Gneisenau in Derne.

Ein großes Projekt läuft noch

Das Projekt “Nette Toilette” ging bereits 2020 an den Start, doch es Luft noch immer und wurde auch im vergangenen Jahr weiter umgesetzt. Dabei will der Verein in der gesamten Stadt 120 Toiletten für die allgemeine Benutzung ausweisen. Überall dort, wo sich viele Menschen aufhalten, sollen diese Toiletten zu finden sein. Zur Verfügung gestellt werden sollen sie von Unternehmen oder Gastronomien, dafür zahlt das Stadtbezirks-Marketing Dortmund die Kosten für die Reinigung. Seinen Anfang hatte das Projekt in Hörde genommen.