Lokalpresse24 Dortmund stellt die Direktkandidatinnen und -kandidaten für die Landtagswahl am 15. Mai vor. Heute: Andreas Flur von der CDU.

Als gebürtiger Dortmund widmet sich CDU-Politiker Andreas Flur, der zur Landtagswahl im Wahlkreis Dortmund I antritt, der wirtschaftlichen Entwicklung seiner Heimatstadt. Er will die Interessen der drittgrößten Stadt in NRW direkt auf Landesebene einbringen und durchsetzen, wie er gegenüber Lokalpresse24 erklärt. Dabei will er sich auch den Fragen zu Verkehr und Mobilität widmen und die Energiewende zum Thema seiner politischen Arbeit im nächsten Landtag machen.

Dem Klima mit mehr Energiesicherheit begegnen

Ähnlich wie die Themen Energie und Verkehr wird auch das Klima die Debatten im kommenden Landtag vielfach prägen. Immerhin geht es in den kommenden Jahren darum, wie die massiven Folgen des Klimawandels eingedämmt werden können. Diesem Vorhaben will der 40-jähige Key-Account-Manager mit einer sicheren und preisgünstigen Energieversorgung entgegentreten, wie er erklärt. Solar und Photovoltaik sollen in diesem Zusammengang vermehrt gefördert werden und Erneuerbare Energien noch schneller und unbürokratischer ausgebaut werden, verrät der CDU-Fraktionssprecher der Bezirksvertretung Mengede. Zudem soll es mehr Förderprogramme für energieeffizientes Bauen geben. Zu seiner politischen Agenda gehört auch der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.

Den Mittelstand entlasten, um die Wirtschaft zu stärken

Die regionale Wirtschaft soll weiter wachsen. Damit der Aufschwung auch gelingt, will Andreas Flur die Ökonomie und die Ökologie zusammenbringen, sodass beide Felder nachhaltig voneinander profitieren können. Profitieren sollen auch mittelständische Unternehmen – vor allem das Handwerk. Die Firmen, die so wichtig für die wirtschaftliche Stärke der Region sind, sollen finanziell entlastet werden, erklärt der CDU-Politiker.

Gute Sozialpolitik muss zielführend sein

Für eine gelungene Sozialpolitik ist es Andreas Flur wichtig, dass diese optional, zielführend und förderlich gestaltet wird, wie er erzählt. Dabei ist ihm die Chancengerechtigkeit in der Bildungspolitik wichtig. Diese sollte die Chancengleichheit ersetzen, wie er findet. Menschen mit Handicap will der CDU-Politiker noch mehr und stärker in die Arbeitswelt integrieren. Menschen mit Behinderung sollen in diesem Zusammenhang eine angemessene Bezahlung erhalten, wenn sie in entsprechenden Werkstätten beschäftigt sind. Generell gilt für alle, dass Arbeit belohnt werden muss, wie der Dortmunder Politiker betont. Dabei sollen auch die Renten am Ende eines langen Arbeitslebens gut sein.

Noch mehr digitale Investition in die Schulen

Anknüpfend an die Investitionen in die Schulen während der Corona-Pandemie soll noch mehr Geld in die Schulen in NRW fließen. Davon sollen vor allem Endgeräte wie Tablets angeschafft werden, wie Andreas Flur sagt. Denn es müsse noch stärker in die Digitalisierung der Schulen investiert werden. Für ihn gehört zu diesem Vorhaben auch, dass die Lehrkräfte noch mehr geschult werden, damit auch sie sicher mit der digitalen Technik umgehen können. Dazu soll nach Meinung des Kommunalpolitikers die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schüler mehr in den Fokus genommen werden, um sie in ihren Stärken weiter zu unterstützen, aber auch Schwächen herauszufinden und diese gezielt anzugehen.

Hohe Summen für die Infrastruktur

Die Straßen in NRW sind an vielen Stellen stark baufällig und können mancherorts nicht mehr befahren werden. Um die Infrastruktur wieder auf einen guten Stand zu bringen, will der Dortmunder hohe Summen investieren, wie er erklärt. Dabei sollen schnelle und gut strukturierte Planverfahren mit realistischen Umsetzungszeiträumen im Fokus stehen.

Ukraine-Hilfe: Nur geschlossen ist Hilfe effektiv

Die Pflicht, den Menschen in der Ukraine und denen, die geflohen sind, steht für Andreas Flur an erster Stelle, wie er erklärt. Das gilt für Unterkünfte, Gesundheitsversorgung und Schulbildung. Doch als Land allein wird die humanitäre Hilfe nicht zu stemmen sein, sagt der Politiker. “Im Gegensatz zu 2015 sollte muss die EU hier zusammenstehen und gemeinsam Lösungen erarbeiten und vorhalten.”