Nach langem Vorlauf und viel Hickhack neues Mekka für Tuningfans am Start

Was lange gärt, wird endlich Wut! So könnte man die Stimmung rund um die neue Eventlocation für Tuningfans zusammenfassen. Immerhin hat es anderthalb Jahre länger gedauert als geplant – doch nun ist das Pace Museum eröffnet. Ohne ein großes Event, aber das ist symptomatisch für den kompletten bisherigen Verlauf des Projekts.

Nachdem das Gebäude an der Ecke Westfalendamm/Ecke Voßkuhle über viele Jahre als Autohaus gedient hatte (erst für französische, dann für japanische Fahrzeuge), übernahm vor einigen Jahren der Tuner und Social Media Star Jean Paul “JP” Craemer das Areal. Sein Ziel: Ein Museum für Tuning-Fahrzeuge zu schaffen, wie es das bisher noch nicht gegeben hatte. Vor allem jungen Menschen will er nach eigener Aussage mit dem neuen Museum die Welt der Automobile näherbringen. “Pace” steht daher für “Performance and Car Education”.

Doch das Projekt lief bei weitem nicht so rund wie die Motoren der von ihm in seiner Firma JP Performance betreuten Fahrzeuge. Noch vor der Eröffnung musste in dem neuen Museum nach behördlichen Vorgaben umgebaut werden. Unter anderem forderten die Behörden bessere Systeme zur Luftzirkulation. Außerdem ging es um Auflagen des Brandschutzes und ein Gutachten zur erwarteten Lautstärke des neuen Tuning-Tempels – und das an einer Hauptverkehrsader.

Doch nun können die Interessierten herbeiströmen – “nur nicht alle auf einmal”, bittet der Eigentümer auf seinen social media Kanälen.