Das Wirtschaftsjahr 2021 schließen die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund mit einem finanziellen Loch in Millionen-Höhe ab. Doch die fehlende Summe kann ausgeglichen werden.

46,4 Millionen Euro haben die Sport- und Freizeitbetriebe im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Was auf den ersten Blick viel klingt, reicht am Ende des Jahres jedoch nicht, um die Aufwendungen zu decken. Diese lagen bei 52,5 Millionen Euro. Die fehlenden 6,1 Millionen Euro können aber mit Geldern der Kapitalrücklage ausgeglichen werden, wie eine Sprecherin der Dortmunder Stadtverwaltung mitteilt. Die Bilanzsumme habe sich mit 207,5 Mio. Euro um fünf Mio. Euro gesteigert, heißt es weiter.

„Die Corona-Pandemie hatte auch auf die Einrichtungen der Sport- und Freizeitbetriebe diverse Auswirkungen. Zeitweise waren die Einrichtungen geschlossen, die Eintrittspreise wurden auf Grund der nur eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten reduziert, die Zugänge von Besucherinnen und Besucher und die Öffnungszeiten wurden limitiert und Veranstaltungen mussten ausfallen“, ordnet Sport- und Freizeitdezernentin Birgit Zoerner die Zahlen ein. Allerdings sei es trotz der Pandemie möglich gewesen, den PSD Park-Sommer, die Juicy Beats Park Session und das Lichterfest meets Park Session über die Bühne gehen zu lassen – allerdings unter Pandemiebedingungen.

Wieder mehr Besucher als 2020

Mit der sich entspannenden Entwicklung der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr, wurden wieder mehr Besucherinnen und Besucher gezählt. 980.000 waren es in den Hallenbädern, dem Zoo und dem Westfalenpark. Ein Jahr zuvor waren es noch 860.000 und damit 120.000 Besucherinnen und Besucher weniger.

15,8 Millionen wurden 2021 investiert

Damit die Dortmunder Freizeitbetriebe auch in den kommenden Jahren attraktiv für die Besucherinnen und Besucher bleiben, wurde auch im vergangenen Jahr kräftig investiert. 15,8 Millionen Euro flossen beispielsweise in den Neubau der Robbenanlage und der Fertigstellung des neuen Löwenhauses im Dortmunder Zoo. Finanziert wurde auch der Neubau des Sportbades am Revierpark Wischlingen, die Neugestaltung des Hoeschparks, der Anbau der Helmut-König-Halle sowie die Umgestaltung des Robinsonspielplatzes im Westfalenpark.