Dachgeschosswohnung nach Feuer unbewohnbar – offenbar eine Person verletzt

Eine Wohnung im obersten Stockwerk eines Altbaus stand am Donnerstag (12.05.) Morgen im Vollbrand. Dichter Rauch drang aus den Fenstern der Wohnung, die teilweise durch die Hitzeentwicklung gesplittert waren. Eine Person wurde durch den Brand augenscheinlich verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 5:30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in die Lütgendortmunder Straße gerufen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Wohnung bereits in voller Ausdehnung. Glücklicherweise war schnell klar, dass sich niemand mehr in der brennenden Wohnung aufhielt.

Sofort gingen mehrere Trupps unter Atemschutz und mit Strahlrohren ausgerüstet vor, um das Feuer zu löschen und nach Personen im restlichen Gebäude zu suchen. Parallel wurde vor dem Haus eine Drehleiter in Stellung gebracht, um die Löschmaßnahmen von außen zu unterstützen. Bei der Kontrolle des Gebäudes trafen die eingesetzten Trupps nur in den unteren Bereichen Bewohner an. Zur Sicherheit brachten sie die Menschen ins Freie. Zwölf Bewohner wurden während der Dauer des Einsatzes durch Kräfte des Rettungsdienstes in einem bereitgestellten Linienbus betreut.

Um alle Glutnester in der betroffenen Wohnung ausfindig machen zu können und abzulöschen, wurden Teile der Deckenkonstruktion mit einer Motorkettensäge aufgenommen. Nach dem vorläufigen Abschluss der Löschmaßnahmen konnten die restlichen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Nur die Brandwohnung wurde für unbewohnbar erklärt.

Um sicher zu gehen, dass keine Glutnester übersehen wurden, setzte der Einsatzleiter eine Revision der Einsatzstelle für 10:30 Uhr an. Diese verlief wie erhofft negativ, sodass die Einsatzstelle an die Polizei zur Ermittlung von Brandursache und Höhe des Sachschadens übergeben werden konnte.

Für die Löscharbeiten musste der Ortskern in Lütgendortmund teilweise gesperrt werden. Das betraf auch mehrere Buslinien.